2o16 | EFH Bad-Wildungen

Die Bauherrin hat sich nicht in dieses Haus verliebt.

Es stand mit der richtigen Größe an der richtigen Stelle und war zu haben. Kleiner und praktischer als das geliebte Alte war es, aber leider bei weitem nicht so charaktervoll. Tatsächlich nicht die beste Basis für ein Haus um als zukünftiges Zuhause für Wohlbefinden und Regeneration des Besitzers zu sorgen.

Das war auch der Bauherrin sofort klar. Noch vor dem Kauf zog Sie mich hinzu. Gemeinsam begutachteten wir sowohl das aktuelle Haus, als auch das Kaufobjekt. Ihre Fragen dazu waren pragmatisch und zielführend: Ist es zu schaffen, dieses Haus A: für sie wohnlich zu gestalten, B: möglichst viele ihrer Möbel darin unterzubringen und C: dies in einem festen Zeitrahmen mit möglichst passendem Budget.

Warm sollte es werden, hell und gemütlich mit Charakter und Atmosphäre. Küche, Essen, Büro, ein kleiner Fitnessraum. Zwei Gästezimmer für die Kinder und ein großes Schlafzimmer - wenn möglich mit begehbarem Kleiderschrank... separat für jeden einer. Möglich?

Eine absolute Herausforderung! Aber die Chemie stimmte und so startete das Projekt. Nach einer intensiven Planungsphase in der wir für fast alle geliebten und teilweise mit Geschichte belegten Möbel einen perfekten Platz im neuen Haus finden konnten, lastete die Herausforderung das komplette Haus in kürzester Zeit an die Planungsergebnisse anzupassen auf den Schultern der Handwerker: aufzubrechende Wände, ein neues Teiltragwerk unter dem Dach, neue Elektrik, neue Bodenbeläge und komplett zu überarbeitende Wandflächen. Auch eine Küche war zu überarbeiten und ergänzende Einbaumöbel neu anzufertigen. Und es hat gepasst! Dank der perfekten Abstimmungs- und Zusammenarbeit aller Beteiligten haben die Bauherren nun ihr neues Zuhause - An dieser Stelle auch noch einmal ein großes Lob an alle Handwerker!

Um einen Einblick zu verschaffen was wie verändert wurde, sind in der nebenstehenden Galerie in einigen Fotos kleine Vorher - Bilder eingefügt. Schauen Sie selbst.    

Leistungen:

Raum- und Einrichtungsplanung

Farbgestaltung

Beleuchtung

Möbelentwurf

Umsetzungsbetreuung

Produkteinkauf

Fläche:

ca. 2oo m2

+ Kellerräume

Umsetzungszeitraum:

1 Monat Planung

3 Monate bis zur bezugsreifen Fertigstellung

(einige Arbeiten wurden später umgesetzt)

GALERIE - Bilder einfach anklicken


 

 

Eingangsbereich | Eine harmonische Farb- und Materialwahl gibt diesem Kreuzungspunkt Ruhe und angenehme Proportionen. Die Tür zum Gäste - Bad tritt angenehm in den Hintergrund.
Eingangsbereich | Weniger ist mehr - auch in dieser Blickrichtung gewinnt der Raum durch weniger Farbe.
Eingangsbereich | Alte Möbelstücke wie Couch oder Spiegel und Neuerwerbungen ergänzen sich harmonisch. Zurückhaltende, moderne Leuchten betonen die Räume ohne zu fokusieren.
Eingangsbereich | Die vorhandene Treppe wurde lediglich farblich angepasst und gliedert sich nun hervorragend ins Raumkonzept ein.
Eingangsbereich | Moderne Leuchten und klassische Möbel ergänzen sich ohne zu konkurrieren. Der eingelassene Sauberlauf vor der Eingangstür schützt den durchgängigen Dielenboden.
Küche | Die vorhandene Küche wurde noch weiter zum Wohnraum geöffnet und trotz Verwendung vorhandener Schrankmodule komplett neu umgesetzt.
Küchendurchgang | Private Schätze der Bauherren fanden überall ein Plätzchen.
Küche | Die offene Küche erlaubt die Betonung von Stell- und Sichtachsen, an deren Enden Kunstobjekte für einen Highlight - Abschluss sorgen.
Küche | In die Massivholzarbeitsplatte wurden Spüle und Keramik - Schnittfläche eingearbeitet.
Küche | Eine großzügige Optik wird durch die in die Fensterlaibung ragende Arbeitsplatte erreicht.
Küche | Zum Schutz der Wand genügt hier ein schmaler Streifen lackierten Glases.
Küche | Die Massivholzarbeitsplatte umfasst am Ende der Küchenzeile wie ein Rahmen den erhöhten Backofenkschrank und bildet so einen harmonischen Übergang zum Essbereich.
Essbereich | Auch hier setzt sich das Materialkonzept der gesamten Innenräume, in Schwarz/Weiß und natürlichen Massivholz- und Ledertönen fort.
Essbereich | Der durchgängig im Haus eingesetzte Dielenboden bietet ausreichend Masse für die zahlreichen, mitgebrachten Möbel und dient als verbindendes Element.
Essbereich | Dank der Öffnung der Küche zum Essbereich, passt der Esstisch trotz seiner Größe perfekt in den Raum.
Essbereich | Bücher und Kunst ergänzen sich hier perfekt.
Ausgang Terrasse | Dielenboden, Eiche geräuchert.
Essbereich | Die alten Louis Poulsen Leuchten gibt es nicht mehr - sie wurden liebevoll aufgearbeitet und kamen so wieder zum Einsatz.
Wohnbereich | Der alte Durchgang zum Seitenraum wurde zugunsten von Kamin und Raumgefüge geschlossen.
Wohnbereich | Auch bei den Jalousien wurde auf natürliches Material wert gelegt. Die Holzlamellen tragen zudem zu einer besseren Raumakustik bei.
Wohnbereich | Der bauseitige, sehr massive Wohnzimmertisch verliert durch die gleiche Materialität wie der Boden an Wuchtigkeit.
Wohnbereich | Sogar der große Esszimmerschrank fand einen Platz an dem er sich hervorragend ins neue Zuhause eingliedert.
Wohnbereich | Insbesondere die wertigen Möbel "mit Lebenserfahrung" bringen viel Charakter in das Gebäude.
Wohnbereich | Eines der wenigen ganz neuen Stücke - der moderne Kamin ergänzt - wie auch die Leuchten - hervorragend den klassischen Einrichtungsstil.
Wohnbereich | Auch am Kamin fanden kleine Kunstwerke ein neues Zuhause.
Wohnbereich | Rechts im Durchgang erkennbar der neue Eingang in den Seitenraum.
Küchendurchgang | Der dunkle Boden erdet die durchgängig offenen Räume und lässt sie größer und höher wirken.
Küchendurchgang | Der neue Eingang in den Seitenraum nutzt die alten Schiebetüren - diese verschließen bei Bedarf auch den Blick durch die Wandvitrine.
Küchendurchgang | Die Vitrine wurde wandbündig vom Schreiner eingepasst.
Büro | Auch hier konnten nach geringen Anpassungsarbeiten die bauseitigen Möbel eingesetzt werden.
Büro | Die Schiebetüren können sowohl den Durchgang, als auch den Blick durch die Vitrine verschließen.
Gäste - Bad | Um das Materialkonzept hier ebenfalls umzusetzen, wurde auf eine Holzimitatfliese zurückgegriffen. Deren Verlegung bis in den nun ebenerdigen Duschbereich lässt den Raum größer erscheinen.
Gäste - Bad | Auch hier fanden Kunst und kleine Erinnerungsstücke einen neuen Platz.
Gäste - Bad | ...
Gäste - Bad | Die Waschbeckenplazierung über Eck wurde beibehalten, ein neues Becken umgeben von Spiegeln gibt dem Bereich mehr Volumen.
Gäste - Bad | Die über Eck angeordneten Spiegel geben verleihen dem Raum mehr Volumen und Charakter.
Gäste - Bad | Übergang Echtholzdiele zu Holzimitatfliese.
UG - Flur | Auch im Untergeschoss wurden Holzdielen und Einrichtungskonzept kompromisslos umgesetzt.
Fitnessraum | Dunkler Boden, helle Wände und seitliche Up+Down Strahler, lassen den Raum höher und heller wirken. Keine Spur vom alten Kellermuff ist mehr zu finden.
Eingangsbereich | Treppe ins OG. Das Zebra zierte einst das Esszimmer - hier hat es eine ganze Wand für sich allein.
Eingangsbereich | Die Treppenstufen waren ehemals hellgrau lackiert. Das darunterliegende Buchenholz wurde nach Entfernung des Lacks passend zum Eichenboden farbig geölt.
Flur OG | Die Eichendielen setzen sich im OG weiter fort.
Flur OG | Ebenso wie der Boden wiederholen sich auch die bauseitigen, wertigen Möbel mit schlichten klassisch - modernen Leuchten.
Flur OG | Es bleibt sogar noch Platz, bisherige Sammlerstücke auch später noch mit Neuen zu ergänzen. Bisweilen setzt die asymmetrisch montierte Maske allein einen optischen Akzent.
Bad | Wie im Gästebad wurde hier die Massivholzdiele durch die Holimitatfliese ersetzt.
Bad | Dem vorherigen Bad fehlte Wärme, Behaglichkeit... und Stauraum!
Bad | Dank Holzimitatfliese konnte das Bodenmaterial bis in die Dusche gezogen werden.
Bad | Für den alten blauen Heizkörper war hier definitiv kein Platz mehr.
Bad | Hervorragende Fliesenverlegerarbeit - das Gefälle wurde harmonisch zur Materialoptik umgesetzt.
Bad | Der große Spiegel wird durch eine durchgängige Lichtleiste mit satinierter Abdeckung und gleichmäßiger Lichtverteilung beleuchtet.
Bad | Das Waschtischboard geht direkt in das offene Schiebetürenfach des Stauschrankes über. Indirektes Licht sorgt für Wohlfühlambiente.
Bad | Die satinierten Schiebetüren über dem eigentlichen Stauraum verbergen die täglich notwendigen Accessoires bei gleichzeitig leichtem Zugriff und lassen den Blick auf Schönes offen.
Bad | Die Lichtleiste in der oberen Ablage vor dem Fenster dient als Orientierungsbeleuchtung in der Nacht und lässt den hier sehr niedrigen Deckenbereich höher wirken.
Bad | Die Nische hinter der freistehenden Badewanne ist ebenfalls beleuchtet.
Bad | Dank geschickter Platzausnutzung konnte neben dem WC noch ein Bidet untergebracht werden. Der Stauschrank darüber verbirgt das Belüftungsrohr und verstaut alles was praktisch, aber nicht schön ist.
Gästezimmer | Auch in diesem Raum konnten vorhandene Möbel geschickt so eingesetzt werden, das ein harmonisches Raumgefüge entstand.
Gästezimmer | Der ehemalige Durchgang ins Ankleidezimmer wurde geschlossen.
Schlafzimmer | Zugunsten des Schlafzimmers wurde die Trennwand zum Flur hin versetzt und die beiden ehemaligen Kinderzimmer zusammengelegt.
Schlafzimmer | Der neu hinzugewonnene Bereich im nun großen Raum ermöglicht den direkten Zugang zu beiden Ankleiden.
Schlafzimmer | Das neue Tragwerk wurde optisch an einen Deckenbalken im Flurbereich angepasst.
Schlafzimmer | Durch die Zusammenlegung zweier Räume ergab sich Platz für einen wohnlichen Schlafraum, der jederzeit als Rückzugsort genutzt werden kann.
Schlafzimmer | Während Bücherregal (farblich angepasst) und Bett mitgebracht wurden, sind die Nachttische mit Regalen und Bettrücken neu hinzugekommen.
Schlafzimmer | In allen Räumen im Obergeschoss wurden die massiven Fensterbänke hervorragend vom Schreiner in die Fensteraufbauten eingepasst.
Schlafzimmer | Licht, Stauraum für Bücher, geschlossener Stauraum und Ablagefläche, aber gleichzeitig auch Leichtigkeit vermitteln - keine leichte Aufgabe für einen Nachttisch.
Schlafzimmer | Auf der wohnlichen Seite wurde der bauseitige Sitzbereich durch ein Einbaubücherregal mit geschlossenem Stauraum ergänzt.
Schlafzimmer | Das neue Einbauregal bietet maximalen Stauraum für die vorhandenen Bücher, ohne den Raum zu überlasten.
Schlafzimmer | Das geschlossene Element im neuen Bücherregal bietet ausreichend Platz für Bettwäsche etc.
Schlafzimmer | Das massive Eichenbord als Abdeckplatte des Regals ist farblich auf den Boden abgestimmt und geht direkt in die Maß - Fensterbank über.
Schlafzimmer | Auch im Obergeschoss spielen Blickachsen eine wichtige Rolle.
Ankleide | Dank geschickter Planung konnte sowohl für die Bauherrin als auch für den Bauherrn je eine Ankleide umgesetzt werden.
Ankleide | Das verbreiterte Fensterbord trägt die Kleiderstange und schützt die Kleidung von oben vor Staub.
Ankleide | Eingeschobene Schubladenkuben sorgen für ausreichend Stauraum für Feinwäsche. Ein Spiegel auf der Kopfseite rundet die Ankleide ab.