2o14 | Altbauwohnung neu erdacht

Diese Altbauwohnung im 1. Geschoss eines wundervollen Fachwerkgebäudes sollte nach dem Kauf an die Wünsche und Bedürfnisse des Bauherren angepasst werden. Gemütlich und frisch - modern sollte, und farbig durfte sie werden. Der Altbau sollte dabei aber weiterhin erkennbar bleiben.

Da die Etage früher Bestandteil einer größeren WG - Wohnung war, bestand die Herausforderung neben der Neugestaltung der Räumlichkeiten auch darin, Sanitär- und Elektrokreise zu separieren ohne dass die Einheiten über und unter der Wohnung in die Arbeiten mit einbezogen werden mussten. 

Alle Räume (insbesondere Bad und Küche) wurden grundlegend saniert und in einigen zusätzliche Einbauten entfernt oder neu umgesetzt.

So wurde im Flur ein (direkt über den Türen) eingezogener Zwischenboden entfernt und eine neue Wandnische für eine versteckte Garderobe eingearbeitet - Eyecatcher hier: Das Fachwerk in der Wand wurde dabei offen gelegt. Des weiteren wurde eine winzige Kammer dem Bad zugeschlagen um Platz für die Dusche zu schaffen und die Küchenabstellkammer wieder dem Wohn- und Essbereich zugeteilt. 

Dagegen wurde im Schlafzimmer die kleine Garderobe abgetrennt und eine zusätzliche Wand eingezogen, die den kompletten Schrankbereich verbirgt und dem Raum Ruhe vermittelt.

In fast allen Räumen mussten auch neue Dielen verlegt und last but not least alle Wände ausgebessert und neu gestrichen werden. So konnte Farbe ins Spiel kommen, die der Wohnung trotz neutraler Möbel Frische und individuelle Wohnlichkeit verleiht und die einzelnen Bereiche nach deren Nutzung untergliedert.   

Leistungen:

Raum- und Einrichtungsplanung

Farbgestaltung

Beleuchtungsberatung

Möbelentwurf

Umsetzungsbetreuung

Fläche:

ca. 120 m2

Umsetzungszeitraum:

3 Monate

GALERIE - Bilder einfach anklicken


 

 

Flur | Im Flur wurde ein Zwischenboden direkt über den Türen entfernt. Er wirkt nun viel leichter und volumiger.
Flur | Alle Türen und Fenster wurden weiß gestrichen und bringen Licht in die Räume. Der zarte Grünton im Flur bringt Frische in den wenig belichteten Raum, was durch die blütenförmigen Leuchten noch verstärkt wird.
Flur | Hinter dem kleinen Schrank verbirgt sich die Anschlusstechnik.
Flur | Die Garderobe ist vom Flur aus zugänglich, nimmt dort aber keinen Raum in Anspruch, sondern wurde vom Schlafzimmer abgenommen.
Flur | Das Fachwerk wurde beim Öffnen der Wand nicht zerstört.
Flur | Die geweißten Balken passen sich gut ins Farbkonzept ein.
Flur | Neue, honigfarbene Dielen vervollständigen das Materialkonzept.
Flur | Die alten Fußleisten blieben weitestgehend erhalten.
Flur | Das Schränkchen für die Wohnungsanschlüsse wurde vom Tischler eingepasst.
Küche | Dielen und ein verstärkter Grünton an den Wänden prägen die Küche.
Küche | Eine Glasschiebetür trennt die Küche von Ess- und Wohnbereich.
Küche | Die Insel dient auch als Kommunikationszentrum der Wohnung.
Küche | Auch die Arbeitsplatte ist schlicht gehalten.
Küche | Die innenliegende Griffleiste lässt die Fronten ruhig und wie eine Fläche wirken.
Küche | Ausreichend Licht ermöglicht eine gute Nutzung der Arbeitsflächen.
Küche | Zwei Sitzmöglichkeiten vervollständigen die kommunikative Komponente der Küche.
Gästezimmer | Ein kleiner Rückzugsort für Gäste mit freigelegtem Fachwerk.
Gästezimmer | Das Gelb lässt den kleinen Raum größer wirken und wertet das wenige Tageslicht (Nordfenster) auf. Die ehemalige Durchreiche wurde zum Regal umfunktioniert.
Gästezimmer | Leichte Beimöbel ergänzen die Einrichtung, überfrachten den Raum aber nicht.
Gästezimmer | Couch und Teppich bilden das Zentrum des Raumes, die Staumöbel bleiben im Hintergrund.
Gästezimmer | Der sichtbare Bereich der Fachwerkwand wurde nach oben erweitert und aufgearbeitet. Später kann noch eine Ambiente - Beleuchtung dafür ergänzt werden.
Gästezimmer | Offenes Fachwerk als Dekorelement.
Gästezimmer | Der ehem. Türdurchgang wird zukünftig als "Bilderrahmen" genutzt werden.
Gästezimmer | Praktischer Stauraum, der im Hintergrund bleibt und die Proportionen des Raumes positiv beeinflusst.
Gästezimmer | Gerade wegen Ihrer Farbtiefe gliedert sich die Couch sehr gut in den kleinen Raum ein. Sie bildet mit dem tiefroten Teppich sein Zentrum. Ein kleiner Beistelltisch fehlt noch.
Essen - Wohnen | Essen und Wohnen gehen ineinander über.
Essen - Wohnen | Der privatere Rückzugsbereich mit Couch wurde mit dem vollflächigen Einsatz der roten Wandfarbe intensiver und wärmer gehalten.
Essen - Wohnen | Der kommunikativere Essbereich hingegen erhielt durch großflächig eingesetzte, weiße Wandfarbe Offenheit und Frische.
Essen - Wohnen | Der anschließende Musik / Homeoffice - Bereich wurde in die Farbgestaltung integriert, und rundet das Raumbild ab.
Essen - Wohnen | Dem dominanten Rot der Stühle und Wände wurden lediglich weiß und Naturtöne zugeordnet um die Raumbereiche harmonisch und ruhig zu halten.
Essen - Wohnen | Die kleine Loggia neben dem Wohnbereich lässt diesen größer wirken.
Essen - Wohnen | Obwohl relativ groß, bleibt das TV Gerät im Raum dezent im Hintergrund.
Essen - Wohnen | Bewusst wurde auf Vorhänge an jedem Fenster verzichtet um dem Raum mehr Tiefe zu verleihen.
Essen Wohnen | Die parallele Gestaltung von Musik- und Wohnbereich bis hin zum Teppich betonen den klassischen, fast symmetrischen Grundriss der Wohnung.
Essen - Wohnen | Auch die Leuchten wurden bewusst schlicht gehalten und rücken den massiven Esstisch in den Vordergrund.
Essen - Wohnen | Nur an den äußeren Fenstern auf den roten Wandflächen sind helle Vorhänge vorgesehen um den Raum großzügiger wirken zu lassen.
Essen - Wohnen | Das Eicheparkett war vorhanden und wurde fachmännisch aufgearbeitet.
Bad | Das Badezimmer ist an Ort und Stelle verblieben, jedoch von Grund auf erneuert und der Bereich der Dusche dem Raum zugeschlagen worden.
Bad | Die einzige neue Tür in der Wohnung. Die ursprüngliche Doppeltür war breiter und verdeckte zusätzlich einen Stauschrank, auf den verzichtet wurde. Alle anderen Türen wurden aufgearbeitet und weiß lackiert.
Bad | Hier gingen Leistungen Hand in Hand. Während der Unterbauschrank von Ikea ist, wurden die Massivholzborde vom Tischler auf Maß gefertigt.
Bad | Die Maßgefertigten Borde nutzen den schmalen Bereich neben der Tür effektiv für Stauraum, wirken dabei dennoch leicht.
Bad | Das auf Maß gefertigte Bord greift die Rundung des Beckens auf um Stoßgefahr zu verringern.
Bad | Das in der Dusche befindliche Fenster sollte nicht zugemauert werden und erhielt daher einen extra Spritzwasserschutz.
Bad | Auch hier wurden konsequent wie in der restlichen Wohnung Dielen eingesetzt.
Bad | Historisierende Tür- und Fenstergriffe unterstreichen den Flair des Altbaus.
Bad | Eine über die gesamte Raumtiefe verlaufende Handtuchstange bietet sowohl für die Hand- als auch die Duschtücher ausreichend Fläche.
Schlafzimmer | Ein tiefes Blau prägt den Raum und lässt ihn trotz abgezwackter Bereiche groß, weit und aufgeräumt wirken.
Schlafzimmer | Als reines Gestaltungselement wurde eine kleine Dekornische in die Trennwand zum Kleidungsbereich eingearbeitet.
Schlafzimmer | Hinter dem Bett öffnet sich die Wand zum Schrankbereich und lässt auch dort Tageslicht ein.
Schlafzimmer | Im Bereich des Zugangs sorgt ein Spiegelschrank dafür, das die Kleidung nicht direkt einsehbar ist und ermöglicht es, sein Spiegelbild auch aus größerer Entfernung zu betrachten.
Schlafzimmer | Es schließen sich offene Schränke für die hängende Kleidung an den vom Raum aus noch sichtbaren Spiegelschrank an.
Schlafzimmer | Das Bett dominiert den Raum und bildet sein Zentrum.
Schlafzimmer | Der Raum über der abgezweigten Garderobe dient als Staufläche für Koffer etc. Das daneben eingeplante Sideboard fehlt noch.
Schlafzimmer | Auch hier wurden Tür, Fenster und die Fußleisten in weiß umgearbeitet.
Schlafzimmer | Die Glastür führt zur Loggia neben dem Wohnbereich. Das geplante Sideboard links davon fehlt noch.